Neue Welten entdecken: Tourismus und Virtual Reality

Mithilfe von Virtual Reality lassen sich die entlegensten Winkel der Welt entdecken. Doch wie nutzen Unternehmen das Potenzial für den Tourismus?

Mit Buckelwalen vor der Küste von Tonga schwimmen, an den malerischen Stränden der Malediven spazieren, oder in Kampalas pulsierenden Stadtverkehr eintauchen – wer davon träumt, muss nicht gleich alle drei Reisen buchen. Wird ja auch ein bisschen teuer.

Wie wäre es stattdessen, wenn Sie sich zu Hause die VR-Brille aufsetzen und die ganze Welt mit Ihren eigenen Augen entdecken? Nicht in einem Prospekt. Oder in ein paar kurzen Videoschnipseln auf der Webseite einer Hotelkette. Denn diese Bilder haben ein Problem: Sie liefern nur Ausschnitte.

Und Sie wissen nicht, ob Ihr Zimmer tatsächlich die vom Veranstalter versprochene atemberaubende Aussicht hat. Virtuell lässt sich das hingegen leichter überprüfen.

Keine Grenzen mehr

Stellen Sie sich vor, Sie spazieren hier und heute auf den Märkten der Seidenstraße entlang. Oder begleiten eine indische Zugfahrt. Das und mehr ist mit Virtual Reality und entsprechender Hardware bereits möglich.

Das Prinzip nennt sich Immersive Media – immersiv deshalb, weil VR-Nutzer keine bloßen Zuschauer mehr sind, sondern als Teilnehmer unmittelbar in die Umgebung eintauchen und mit ihr interagieren. Doch bestehen in der Tourismus-Branche auch Befürchtungen. Die sich bei genauerem Hinsehen aber als unbegründet herausstellen.

Die Leute nutzen nur noch VR, anstatt zu reisen?

Einige Reiseveranstalter sehen Virtual Reality nicht als bereichernde Technologie. VR-Filme sind ihnen suspekt, es herrscht die Angst vor, dass durch sie die eigentliche Reise überflüssig wird.

Dieses „alte Denken“ ist jedoch ein Muster, das bei jeder technologischen Neuerung auf dem Markt auftritt. Ob Telegraf, TV, Handy oder Smartphone: Stets war die Skepsis alter Branchenhasen ein treuer Wegbegleiter technologischer Entwicklungen. Das ist bei Virtual Reality nicht anders. Doch ersetzt eine VR-Erfahrung tatsächlich den Urlaub?

Wohl kaum. VR-Umgebungen können vielmehr eine hervorragende Bereicherung für Ihr Marketing sein. Und genau dafür sind die Tourismus-Simulationen gedacht. Tatsächliche Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen werden sie jedoch nicht vollständig ersetzen.

Versprechen werden überprüfbar

Virtual-Reality-Lösungen könnten sogar dafür sorgen, dass mehr Reisen gebucht werden. Denn über VR-Filme lassen sich Urlaubsziele optimal präsentieren. Vom Kreml über die Golden Gate Bridge hin zu den Niagarafällen wird jede Location zugänglich. Virtual Reality ist damit eine revolutionäre Weise, die Welt zu entdecken. Das sieht offenbar auch das Tourismusunternehmen Thomas Cook mit seiner Datenbrille so.

Gleichzeitig steigern Reisebüros und andere Anbieter das Vertrauen beim Kunden. Versprechen in Katalogen lassen sich von nun an unverzüglich überprüfen – die von Hotels zum Beispiel, wie es ein Berliner Reisebüro anbietet. Dies ist gleichzeitig eine gute Absicherung, da Kunden besser darüber Bescheid wissen, worauf sie sich einlassen. VR nützt also Anbietern und Touristen.

Marketing-Booster Virtual Reality

In einem anderen Artikel werden wir noch auf VR und die Automobilbranche eingehen. Doch nicht nur für den Kauf von PKW ist Virtual Reality ein wahrer Marketing-Booster. Die Möglichkeiten sind längst noch nicht ausgeschöpft, Hotel-Rundgänge sind erst der Anfang einer vielversprechenden Entwicklung.

Das Stichwort lautet Force Feedback: VR-Nutzer bekommen dabei nicht nur Brille und Kopfhörer aufgesetzt, sondern stecken darüber hinaus in einem Anzug, der sensorische Reize an ihre Haut sendet. Ein Beispiel: Sie befinden sich virtuell in einem Tauchkäfig. Plötzlich stößt ein Hai gegen das Gitter und schüttelt Sie durch.

Ok, vielleicht eine angenehmere Vorstellung: Sie fahren Jetski vor Bali und die feinen Tröpfchen der Gischt perlen auf Ihrer Haut. Oder Sie wagen einen Bungeesprung vom Kilimandscharo – in einer für VR ausgestatteten Halle.

Und wer bisher nie in das Cockpit seines Urlaubsfliegers durfte, kann dies ab sofort beim Airbus A320 nachholen:

Marketing auf diese Weise ist erlebnisorientiert. Wer sich darauf einlässt, kann Abenteuer genießen, ohne sich unnötig hohen Risiken auszusetzen. So lassen sich weiterhin Länder (zumindest virtuell) besuchen, in denen die Sicherheitslage derzeit schwierig ist.

Tourismus für jeden

Selbst die entlegensten Winkel der Welt können Sie mit VR-Filmen erkunden. Daher liefert Virtual Reality keine Konkurrenz zum Reisemarkt, sondern Chancen. Für Menschen nämlich, deren Budget nicht für eine echte Reise ausreicht. Auch sie haben nun die Möglichkeit, die Pyramiden von Kairo, die Budapester Innenstadt oder Norwegische Fjorde zu sehen.

Tipp: Lesen Sie auch unseren Beitrag: Offroad, aber nicht offline: Virtual Reality im Outdoorbereich

Denn warum sollte VR nur für Marketing-Zwecke zum Einsatz kommen muss? Richtig, wir hatten festgestellt, dass sich eine Reise durch nichts ersetzen lässt. Doch für eine knappe Haushaltskasse sind virtuelle Urlaube besser als gar keine.

Da wäre die 360-Grad-Erkundung der Philippinen:

Oder ein Besuch des Wiener Weihnachtsmarktes:

Und natürlich die Sehenswürdigkeiten Londons:

VR ist eine revolutionäre Technologie, welche die Möglichkeit bietet, mehr von der Welt zu sehen. Sagte ich Welt? Der Mond geht selbstverständlich auch:

Täglich hält die Virtual Reality vermehrt Einzug in Reisebüros, aber auch in private Wohnzimmer. Ein Trend, der für Backpacker wie für Pauschalreisende höchst interessant sein dürfte – auch im Regionaltourismus.

Auf die Qualität kommt es an

So heiß das Thema VR momentan auch ist, sollten Sie sich nicht dazu verleiten lassen, Videos auf die Schnelle zu produzieren. Investieren Sie von Anfang an in hochwertige Technik oder engagieren Sie Profis. Andernfalls erinnert das Endergebnis des Aufwands an ein Puzzle aus unscharfen Bildern. Wir beraten Sie gern bei der Produktion hochwertiger VR-Filme!

Fazit

Weltenbummler aufgepasst: Virtual Reality wird den Tourismus in eine völlig neue Dimension befördern. Von endlosen Steppen über Bergwanderungen hin zu Dschungelabenteuern und Hotelerkundungen sind alle Szenarien denkbar. Auf diese Weise lassen sich Reisen besser planen oder gleich von zu Hause aus virtuell erleben.

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