Was kostet ein Imagefilm?

Die Bedeutung von Pre- und Postproduktion. Alles zu Dreh, Gagen für Schauspieler und Sprecher. Die Kosten für einen Imagefilm einfach und übersichtlich.

Video-Marketing liegt schwer im Trend. Kein Wunder also, dass auch Imagefilme immer beliebter werden. Viele fragen uns: „Was kostet das?“

So verständlich diese Frage ist, lautet die Antwort ehrlicherweise: „Es kommt darauf an.“ Damit Sie trotzdem einen Überblick erhalten, schlüsseln wir die Kosten in diesem Beitrag auf.

Ideenentwicklung

Lange bevor wir die erste Einstellung aufnehmen, findet bereits eine beachtliche Vorarbeit statt: Die Ideenfindung und deren Entwicklung. Gemeinsam widmen wir uns den wichtigsten Überlegungen:

  • Welche Art von Film wünschen Sie sich? Animationsfilme zum Beispiel sparen teure Drehtage, die Postproduction ist jedoch umfangreicher.
  • Wie lauten die Botschaften, die Sie mit Ihrem Imagefilm vermitteln wollen? Wer ist Ihre Zielgruppe und über welche Kanäle möchten Sie den Film verbreiten?
  • Welche Laufzeit haben Sie im Sinn?

Während der Konzeption tauscht sich das Filmteam mit der Geschäftsleitung aus. Sind die entscheidenden Fragen geklärt, geht es in die weitere Planung. Zugegeben: Dieser Prozess ist aufwendig, doch die Mühe lohnt sich. Denn eine Preproduction mit Weitsicht bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Imagefilm.

Drehbuch und Drehplan

Der nächste Schritt ist das Drehbuch. Hier finden die in der Konzeption entstandenen Ideen Eingang, um das Ziel des Imagefilms im Blick zu behalten. Dialoge haben ihren festen Platz, genau wie die Gedanken und Gefühle der Protagonisten.

Allerdings ist ein Drehbuch nicht zwingend notwendig, im Gegenteil – heutige Imagefilme kommen gut ohne aus. Oft genügt schon ein einfaches Konzept.

Tipp: Auch der Einsatz von Darstellern ist bei Imagefilmen eher die Ausnahme als die Regel. Sie müssen also nicht gleich die Gage für George Clooney einplanen. Aber wir wollen Sie natürlich nicht davon abhalten.

Im Drehplan wiederum sind eventuelle Darsteller, Equipment, Drehorte etc. aufgelistet. Dieser Drehplan ist ein bedeutender Faktor, um Kosten zu sparen, da er eine effiziente Struktur für die anstehenden Dreharbeiten vorgibt.

Storyboard und Akustik

Ein Storyboard bildet die geplanten Filmszenen grafisch ab, hält Kameraeinstellungen, Kamerapositionen und weitere Hinweise fest. Das Storyboard ist ein visueller Schritt von der Idee über das Drehbuch hin zur konkreten Umsetzung.

Für professionelle Skizzen braucht es aber einen Visual Artist oder einen Scribble Artist, was die Kosten in die Höhe treiben kann. Ob ein Engagement sinnvoll ist, stellen wir im gemeinsamen Gespräch fest.

Da auch die Akustik für den Imagefilm eine wichtige Rolle spielt, sind Musikuntermalungen und Sounds ebenfalls notiert.

Sie merken schon: So ein Imagefilm macht ganz schön viel Arbeit, bevor der eigentliche Dreh losgeht. Auf lange Sicht sparen diese Maßnahmen jedoch Zeit und Geld. Stehen Drehbuch, Drehplan und Storyboard oder einfach nur das Konzept, kommen die Kameras zum Einsatz.

Dreharbeiten und Footage

Auch hier sind die Kosten vom Aufwand abhängig. Je mehr Drehtage anfallen, desto teurer wird es. In die Gesamtrechnung fließen viele Faktoren mit ein: Gagen der Darsteller, Spesen, Reise- und Unterkunftskosten für das Filmteam, Leihgebühren für Equipment.

Weiterhin fallen Ausgaben für Produktionsleiter, Regie, Maskenbildner, Assistenten, Dolly, Catering, usw. an. Einen der wesentlichsten Aspekte bildet die Beleuchtung, da sie maßgeblichen Einfluss auf den Look des Films hat. Von mehreren Beleuchtern bis hin zu Oberbeleuchtern, die in enger Zusammenarbeit mit den Kameraleuten für die künstlerische Umsetzung zuständig sind, gibt es – vom eigenen Budget abgesehen – keine Grenzen.

Tipp: Die Bedeutung der Beleuchtung wird häufig unterschätzt. Wir empfehlen Ihnen, einen Teil Ihres Budgets darauf zu verwenden, da die Belichtung über die Stimmung Ihres Imagefilms entscheidet.

Besonders beeindruckend, aber auch teuer, sind Luftaufnahmen mithilfe der Cineflex, einer speziellen Helikopterkamera. Beim Einsatz von unbemannten Luftfahrsystemen wie einer Drohne braucht das Filmteam je nach Situation eine Drehgenehmigung (Luftverkehrsgesetz).

Eigener Dreh vs. Footage-Material

Die Abrechnung erfolgt bei Drehtagen üblicherweise in Form von Tagessätzen. Entsprechend dem Umfang können die Gesamtkosten variieren, selten jedoch befinden sie sich unterhalb eines vierstelligen Bereichs.

Wem ein Dreh zu teuer ist, kann sogenanntes Footage-Material, fremdes Filmmaterial also, zusammen mit den Verwertungsrechten einkaufen. Je nach Anbieter und durch das Anfallen von Lizenzgebühren schwanken hier die Preise. Zwecks Kostenersparnis ist auch eine Mischform aus eigens gedrehtem und Footage-Material möglich.

Schnitt und weitere Postproduction

Ist das Filmmaterial im Kasten bzw. im Speicher, geht es in die Postproduction. Hierunter fällt zum Beispiel der Schnitt, der einen erheblichen Anteil am Gelingen des Imagefilms hat, was sich auch in den Kosten für Schnittraum und Cutter widerspiegelt.

Schließlich muss der Cutter eine Menge Videomaterial sichten und zusammen mit der musikalischen Untermalung, sowie den Sounds und Grafiken zu einem Gesamtfilm arrangieren.

Hier stellt sich die Frage nach der Qualität der Musik – wer selbst komponierte Stücke möchte, muss tiefer in die Tasche greifen als beim Kauf von fertigen Musiktiteln im Internet.

Doch mit dem reinen Zusammenschneiden von Filmmaterial ist es nicht getan.  In der Postproduction finden weitere Feinkorrekturen statt, beispielsweise Farbkorrekturen, Color Grading und der Einsatz von Visual Effects.

In die Postproduction fallen zudem Renderzeiten und mehrere Änderungsschleifen. Der Aufwand einer Videonachbearbeitung ist daher zeitlich und preislich nicht zu unterschätzen.

Weitere Kosten

Was also kostet ein Imagefilm? Tatsache ist: Jeder der genannten Punkte fließt in die Berechnung ein. Darüber hinaus können weitere Kosten entstehen: Nachdrehs, Versicherungen, Gagen für Sprecher, Komponisten sowie Ausgaben für visuelle Elemente wie Infografiken oder Animationen.

Apropos Sprecher: Je bekannter die Stimme ist, desto höher fällt auch die Gage aus. Ein professioneller Synchronsprecher wird gegenüber einem Amateur deutlich mehr kosten.

Weiter geht es mit Requisiten zur Gestaltung des Drehorts, Kostümen, Bühnen, Kränen, Stabilisierungssystemen, Funkschärfen und dem dazugehörigen Personal. Bei einem Imagefilm ist ein ganzer Stab an Mitarbeitern inklusive Ausstattung beteiligt.

Achtung: Einige Unternehmen führen Abgaben an die Künstlersozialkasse nicht ab, weil sie sparen wollen. Wir können Ihnen davon nur abraten. Denn wer diese Abgaben nicht abführt, macht sich strafbar.

Zusätzlich Kosten entstehen bei der Archivierung von Daten und der Vervielfältigung, beispielsweise auf Blu-rays. Hinzu kommen IT-Gebühren beim Hochladen und Einbetten des Imagefilms auf die eigene Webseite. Die Verbreitung über Social-Media-Kanälen bedeutet einen weiteren finanziellen Aufwand.

Daher ist es sinnvoll, eine Kalkulation in vorheriger Absprache mit dem Filmteam zu erstellen. Hier lohnt sich die Suche nach Sponsoren. Denn ein Imagefilm ist stets eine sinnvolle Investition: in den eigenen Markenaufbau, in die Kundenbindung und – wie der Name schon verrät – das eigene Image.

Fazit

Jeder Imagefilm ist einzigartig, genau wie seine Botschaft. Daher ist eine pauschale Kostenaufstellung wenig sinnvoll. Vielmehr ergeben sich die Ausgaben anhand Ihrer individuellen Wünsche und dem damit verbundenen Produktionsumfang.

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