AR, VR, MR: Brauche ich das?

Die Nutzung von Virtual, Augmented und Mixed Reality lohnt sich für Unternehmen. Wenn die Technologien mit Blick auf den Kunden zum Einsatz kommen.

Augmented, Virtual und Mixed Reality entwickeln sich rasant, während viele Unternehmen gerade noch dabei sind, Snapchat oder größere Strömungen wie Content-Marketing zu verstehen. Und nun sollen sie sich auch noch mit neuen virtuellen Technologien befassen?

Es ist verständlich, dass der Fortschritt Unsicherheiten weckt. Doch wäre es verschwendetes Potenzial, die Zukunft der Medien zu ignorieren. Und AR, VR und MR sind Entwicklungen, die den Markt durch zahlreiche Branchen hinweg revolutionieren werden.

Mit dem Apple ARKit und dem Google ARCore zeigen die beiden Giganten der Digital Economy zum Beispiel, dass Augmented Reality im Eiltempo zum Standard wird. Es ist daher keine übertriebene Behauptung, dass die virtuellen Welten eine ähnlich gravierende Veränderung einläuten wie seinerzeit das Smartphone.

Die richtigen Fragen stellen

Unternehmen müssen nicht jedem Trend folgen. Allerdings sind AR, VR und MR mehr als nur eine nette Spielerei für Geeks. Zwar klingen die Abkürzungen recht ähnlich, doch unterscheiden sich die Technologien voneinander. Wenn Sie mehr über die einzelnen Unterschiede erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere drei Artikel zum Thema:

Für Unternehmen kommt es erst einmal darauf an, den Verwendungszweck für die jeweilige Technologie herauszufinden. Genau wie beim Imagefilm oder einem Recruiting Film lautet die Frage: Wo und wofür wollen wir Virtual-, Augmented- oder Mixed-Reality-Lösungen einsetzen? Weitere relevante Fragen sind:

  • Welche Technologie nutzt unsere Zielgruppe?
  • Welche Vertriebs- und Marketingmöglichkeiten kommen für uns in Frage?
  • Wo im Unternehmen können die Technologien für höhere Effizienz sorgen?

Es ist daher sinnvoller, im Rahmen einer Unternehmensstrategie einzelne Technologien gezielt auszuwählen, anstatt mit nur halber Kraft alle Neuerungen auszuprobieren. Unternehmen sind Wanderer in den virtuellen Welten, jedoch immer mit einem klaren Ziel vor Augen.

Innovativ und stets an den Kunden denken

Neben dem Wow-Effekt, den die virtuellen Welten bei der Erkundung auslösen, kann die Verwendung von VR & Co. Kosten in der Produktion sparen, neue Werbeflächen erschließen und Arbeitsprozesse optimieren.

Die Branche ist dabei weniger entscheidend. Ihre Kunden müssen einen Nutzen haben, wenn Sie einen HoloLens aufsetzen oder eine AR-App herunterladen. Die Frage sollte demnach nicht lauten: Brauche ich das? Fragen Sie stattdessen: Was brauche ich wofür?

Wertet es meine Produktpräsentation auf, wenn Messebesucher mit einer Augmented-Reality-Brille ins Herzstück der Maschinen eintauchen können? Kann ich im Pitch den Kunden mit einer faszinierenden VR-Erfahrung von meinem Konzept überzeugen? Und wie viel Geld spart die Firma eigentlich, wenn teure Prototypen künftig am Computer entwickelt und als virtuelle 3D-Modell beliebig angepasst werden können?

Zielgerichtete Innovation lautet das Stichwort. Versetzen Sie sich immer in den Kunden bzw. in den potenziellen Käufer: Holen Sie diesen eher mit einer interaktiven AR-Anwendung oder einer immersiven VR-Erfahrung ab?

Mehrfacher Nutzen für Verbraucher und Unternehmen

Von den neuen Technologien profitieren nicht nur Kunden, die so einen leichteren und greifbareren Zugang zu Ihren Produkten und Dienstleistungen erhalten. Auch innerhalb des Unternehmens sorgen sie für mehr Effizienz auf verschiedenen Ebenen: Technikern, Ingenieuren, Konstrukteuren, Kundenberatern etc. wird die Arbeit vereinfacht, was wiederum zu einer höheren Produktivität führt.

Die Nutzung von VR- und AR-Lösungen nimmt laut einer Studie der KPMG (PDF) zu. Das volle Potenzial sei längst noch nicht ausgeschöpft, langfristig würden sich sogar neue Geschäftsmodelle herausbilden. Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangt auch eine Studie von Deloitte, Fraunhofer und Bitkom. Bis 2020 wollen Unternehmen rund 850 Millionen Euro in innovative MR- und VR-Lösungen investieren.

Eine Studie zur Akzeptanz von Virtual Reality hat weiterhin herausgefunden, dass 52 Prozent der Befragten in absehbarer Zukunft ein VR-Headset erwerben wollen. Und 42 Prozent möchten die Technologie dafür nutzen, Waren beim Online-Kauf genauer anzuschauen. Als Beispiele wurden Autofahrten, Hotelbesichtigungen und das Anprobieren von Kleidung genannt.

Auch die Bereiche Weiterbildung, Gartengestaltung, Messebesuche, Sporttraining und natürlich Unterhaltung spielen eine Rolle bei der Nutzung von Virtual Reality. Für Unternehmen bedeutet dies, dass die Schnittstellen zum Kunden bald schon digital, unmittelbar und vor allem virtuell sein werden.

Fazit

In den virtuellen Welten herrscht rege Bewegung.  Wenn es Unternehmen gelingt, diese Entwicklungen unter anderem im Vertrieb und im Marketing zu nutzen, schaffen sie den Sprung in den digitalen Wandel und damit in Richtung Kunde. Zugleich steigern sie die Effizienz der täglichen Unternehmensabläufe und sorgen so für einen gelingenden Start in die Industrie 4.0.

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